Das Leben als Abenteurer – Geher und Bleiber

Circles

Wie in jeden Abenteuerfilm (oder auch im Leben), ist es doch letztendlich so, das es Darsteller gibt, die in die Weite ziehen und andere, die sesshaft sind und es auch bleiben möchten. Die, die in die Weite ziehen, und sich auf etwas Neues einlassen, die Abenteurer, sind auch diejenigen, die einfacher über eine Trennung hinwegkommen. Wir nennen sie mal die Geher. Die haben sich alles schon überlegt, fühlen sich meist schon seit längerer Zeit nicht wirklich glücklich, wollen etwas verändern. Sie haben noch viel vor und stehen mit ihren Füßen voll im Leben.
Und es gibt die, die bleiben und warten, eben auch die, die leiden. Sie spüren den intensiven Verlust, müssen vielleicht neue Ziele ins Auge fassen, da sie ihre Ziele vergessen haben oder einfach nur wollen, dass alles so bleibt wie es war. Wir nennen diese, die Bleiber. Sie haben’s voll verpasst. Waren wohl mit halbem Bewusstsein dabei. Oder sich selbst nicht ehrlich gegenüber, oder sie sind einfach super häuslich und kuschelig.

Ich bin, ganz klar, ein Geher. Ich beobachte mein Leben, während es läuft, ganz bewusst. Ich sehe, dass Dinge sich verändern und versuche neue Strukturen zu erkennen. Ich wähle die Strukturen, die zu mir passen und sich in meinem Leben verwirklichen möchten, aus. Ich spüre es in jedem Zentimeters meines Körpers und Lebens. Und während andere noch jammern, habe ich neue Visionen, Hochgefühle der Freiheit und eine neue Struktur. Das Ufer loslassen, wir treffen uns in der Mitte und feiern.

Let’s Enjoy our Food

Philosophia

A question I have to ask myself and which is impossible not to come across these days – “what kind of EATER am I?”

Are we talking about diets or attitudes? Food has become AN ATTRIBUTE which brings us together or apart with/from others. It can make us better (because we are trying to save the world) and it can make us ignorant (caveman-diet). I wish food were just food again, something to eat and enjoy and not constantly think about. Whereas in days of awareness and transparency, there is almost nothing we can do without thinking about, maybe sleeping (unless you are into lucid dreaming).
I researched a bit and came to know that around the time I was born man discovered pasteuration, refrigeration, mass production and factory farming. Everything is in need of being standardized and produced for masses. This I think is where the big problem starts, it is not about “what I personally prefer or not” it is about the inhumanity of factory farming and mass production.

If I own two chickens and they endow me with breakfast eggs, nothing barbaric is happening. But if you watch films of factory farming of chickens and the mass-killing of chicks, you might never want to eat an egg again.
Each one of us can change a limited amount of actions around us. We can look for ways to step out of mass production and factory farming. This takes effort and time. Others watching might join and step by step things can change around us…

It is not about being a vegetarian or vegan, it is about finding small steps and stepping out. Let us enjoy our food and not distinguish ourselves due to specific diets. Together and with small steps we can make things around us better.

“We are all visitors to this time, this place. We are just passing through. Our purpose here is to observe, to learn, to grow, to love… and then we return home.”
Australian Aboriginal Proverb

Wahrheit

Philosophia

Wahrheit

geschrieben einige Stunden nach dem Tod meiner Mutter

In dem Prozess des Sterbens rief mich meine Mutter. Ich nahm ihre Hand, und sie ergriff meine Hand mit ihren beiden Händen. Sie sagte: “ich habe dich gefunden!“ „Ja, ich bin da.“ „Warum kannst du nicht mitgehen, Warum muss ich gehen? Warum muss ich sterben?“ fragte sie mich verzweifelt. Ich wollte tapfer sein, ich sagte: “Gott hat eine neue Aufgabe für dich. Gehe zu ihm, er wird es dir erklären.“ -und dachte bei mir- Ja, jetzt kann Sie gehen. Sie sagte: “ich bin bereit, Gott, ich bin bereit, “ Dann überkamen mich Zweifel. Wo schicke ich sie denn eigentlich hin?

Seit Tagen wacht sie aus ihrem komaartigem Morphiumzustand auf und sagt: “Ich habe gesucht, ich finde es nicht, es ist nicht da.“

Ich kann mich an einiger meiner dunklen Stunden erinnern, als ich Gott suchte und da war Nichts. Und ins Nichts musste ich gehen, es erkennen und daraus Neues erschaffen.

Was hatte ich ihr also gesagt?

Wo hatte ich sie hingeschickt?

Ich konnte sie doch nicht ahnungslos im Nichts herumirren lassen.

Ich sagte also: “Hörst du mich? Ich weiß nicht warum du sterben musst!“ Ich weinte: “ Ich weiß keine Antwort auf Warum, niemand kennt deine Antwort. Du musst jetzt all deine Kraft und all deinen Mut zusammennehmen und dann musst du deinen Weg gehen.“ Auf diese Reise müssen wir alle eines Tages ganz alleine gehen.

Und dann verstand ich für mich, verstand es nicht nur, sondern fühlte den Sinn – das große Unbekannte. Wo wir herkommen, wo wir hingehen, das ganze Leben. Wir wissen nichts, rein gar nichts.

Und ich wollte am liebsten tanzen, und fühlte die Freiheit, alles war ein neues Abenteuer, das es zu erkunden gab.

Alle Regeln, alle Dogmen, alle Beschränkungen, alle Ängste, alles war aufgehoben – denn das große Unbekannte kommt nach dem Nichts und im Nichts erschaffe ich meine eigene Welt. Welch eine Realität, ganz nach dem Geschmack meiner großen, freien Seele!!!