CIRCLES

Philosophia

I have very much tried to find a fundament, something basic that explains life in an easy way. Something to make life a simple place to live, to get me out of all of these thousand of confusing possibilities around me. I was looking for something from inside, valid for myself and nature alike, since we are part of each other. Maybe there were some rules or inner understanding, so to understand the game of live and play along. Some sort of instructions, that I kept thinking – someone must have. Maybe it has just been forgotten on the way.
Well, what I have found for myself is something on the way there and I would like tio invite you along. I will share a few steps on my rocky and adventurous path to living a lively life with you. I have found something that has major importance to live in harmony, in myself, in nature, in relationship, in family, in social structure, in groups, in communities – everywhere. It is so simple and it is right in front of us. Maybe we forgot how important it is and just need to remember.
I have no answers, except to my own questions, like all of us. I can only speak from my experience, what I feel, what I see, what is my truth. Even though I sometimes believe it is a much bigger truth, that there is a basic truth within every one of us and in nature – known as the circle.
I think we need to live circular. It is about living in cycles and with cycles. Recognizing and living with natural cycles.

In pagan religions, before Christianity, people’s lives were much closer to nature. They lived with the seasons of nature, celebrated and respected nature in many different ways. The seasons and the moons were acknowledged and celebrated. The moon was intergrated into people’s lives and they knew the importance of planting, watering, cutting or harvesting plants and trees with the moon.
Nowadays a lot of this knowledge is being rediscovered, published, shared and used again. It brings us closer to nature and helps us respect nature again. It helps us learn and understand that we are nature. We cannot control nature and when we destroy it – we destroy ourselves.
Nature is a clear, set-up structure, a perfect organism. It has cycles which we are influenced by even if we are not conscious about it.

Living Beautifully: with Uncertainity and Change (Pema Chödrön)

Philosophia

Auf der ewigen Suche nach ZuFRIEDENheit habe ich folgendes Buch in die Hände bekommen. Die drei Versprechen: Was uns Halt gibt, wenn das Leben uns herausfordert. Im Gegensatz zum deutschen Titel geht es in diesem wunderbaren Buch eher darum, das es kein Halt gibt, sich auf die Ungewissheit einzulassen und darin mit voller Bewusstheit zu agieren. “Living confident without a game plan” in anderen Worten “ohne Spielplan zuversichtlich Leben”, hmmm, und wer wagt dieses Experiment ohne Schlachtplan oder Strategie, und das ist die einfache Antwort auf der Suche nach dem Glück. Wie können wir ohne Plan unsere Ziele oder Träume verwirklichen, dem Leben vertrauen, der großen Ungewissheit ungeschützt begegnen, sich dem Fluss des Lebens ergeben. Eine spannende Herausforderung, was ist jedoch mit unserer Vernunft? Ein philosophischer Begriff, das unendlich viele Leben kontrolliert. Wir sind es von klein auf gewohnt Regeln und Prinzipien aufzustellen, zu akzeptieren und demnach zu handeln. Die Synonyme für die Unvernunft sind zahlreich, von leichtsinnig bis dumm und viele mehr. Die Übersetzung von “vernünftig” ins Englisch sind “reasonable and  sensible”, im Sinne von angemessen, bewusst und wahrnehmbar. Nach einiger Überlegung werde ich die Herausforderung annehmen, hier ist mein Blog zum glücklich werden. Mit kleinen Schritten und einem eher sehr groben Spielplan werde ich mich auf dem Weg machen und diesen Plan von Tag zu Tag aufgeben. Das ist echt spannend.

Worte eines Hopi-Ältesten;
Eine Prophezeiung der Hopi

An meine Gefährten, die mit mir schwimmen!
Da ist ein Fluss, der jetzt sehr schnell fließt.
Er ist so mächtig und reißend, dass einige Angst haben werden..
Sie werden versuchen, sich am Ufer festzuhalten.
Sie werden sich fühlen, als würden sie auseinandergerissen und sehr leiden.
Wisse, daß der Fluss seine Bestimmung hat.

Die Ältesten sagen, wir müssen jetzt das Ufer loslassen,
uns in die Mitte des Flusses vorstoßen, unsere Augen offen und den Kopf über Wasser halten.
Und sie sagen; sieh, wer dort mit dir ist und feiere.
Zu diesem Zeitpunkt der Geschichte sollten wir nichts persönlich nehmen, am wenigsten uns selbst.
Denn in dem Moment, wo wir es tun, kommt unser spirituelles Wachstum und unsere Reise zum Stillstand.

Die Zeit des einsamen Wolfes ist vorbei. Sammelt Euch!
Streicht das Wort “Mühsal” aus Eurer Haltung und Eurem Vokabular.
Alles, was wir jetzt tun, muss in heiliger Weise und als Feier unternommen werden.
Wir sind diejenigen, auf die wir gewartet haben!

Oraibi, Arizona
Hopi Nation, für das Jahr 2009